Kategorie-Archiv: Politik

Frühlingsblumentischkonversationen.

FrühlingsblumentischconversationenWiedereinmal Samstag um die Mittagszeit. Ich höre die Sendung Breitband im Deutschlandradio Kultur und schaue mir dabei Fotos auf meinem Smartphone an. Ich habe Spaß daran sie zu bearbeiten und neu zusammenzustellen und beim #schönermachen meiner Bilder.

Ich bin sehr dankbar über die schönen Blumen und dass ab und an – neben der klaren Wintersonne und dem Schneetreiben – schon ein Hauch von Frühling in der Stadt zu spüren ist. Und ich bin dankbar über die Konversationen, die am Tisch mit den Frühlingsblumen und drum herum stattfanden und stattfinden.

Ich denke beim Bilderbearbeiten und Radio hören an diesen Blog – in dem ich schon länger nichts veröffentlicht habe – und an den Grund, warum ich ihn eigentlich gestartet habe:

„Ursprünglich wollte ich einen Fotoblog erstellen und die schönen Bilder die ich mache veröffentlichen und Teilen.“

Die Domain war bereit, das Blog fertig eingerichtet. Nur konnte ich mich lange Zeit nicht entscheiden, welche der vielen Foto ich teilen wollte.

Mein erster Blogbeitrag war dann ein politischer Blogbeitrag, garniert mit einem Bild, dass ich von wartenden Journalisten aufgenommen hatte. Herr Altmaier (damals Minister für Umwelt und Reaktorsicherheit) hat mir auf die Frage nach dem weitern Vorgehen mit dem Atommüllendlager Asse bisher nicht geantwortet. Er war übergangsweise nach Herrn Schäuble dann Minister für Finanzen. Er ist inwischen in ein anderes Ministerium gezogen. Vielleicht wird Herr Altmaier mir ja jetzt als Bundesminister für Wirtschaft und Energie antworten?!

Bis dahin bleibt mir auf den (nächsten) Frühlingsanfang zu warten und mich über die Frühlingsblumentischkonversationen zu freuen.

Eine Angst geht um in Europa; die braune Soße


Samstag um die Mittagszeit höre ich beim Kochen („brauner“ Nudelsoße) ein Interview mit einem Regisseur des Maxim Gorki Theaters auf Deutschlandradio Kultur. Es geht um die Angst ums eigene Leben und das Leben der türkischen und der türkischstämmigen Bürger, wenn sie ihre Meinung sagen und Stellung beziehen. Sie haben Angst vor ihrem selbstgewählten Präsidenten Erdogan.

Ich bin schockiert und betroffen, verstört, ich fühle mich hilflos. Das was derzeit in der Türkei passiert erinnert mich sehr stark – erinnert mich extrem stark- an die Gleichschaltung kurz nach der Machtergreifung Adolf Hitlers im Frühjar 1933.

Und was machen wir Menschen und Bürger in Europa? Schweigen? Schweigend den Kopf schütteln, wegsehen, schon wieder wegsehen?!

Wir müssen etwas sagen, Stellung beziehen, etwas machen. Ich denke wir müssen etwas tun. Wir müssen zeigen, was wir aus (unserer) deutschen Geschichte etwas gelernt haben!

Wir müssen alle Stellung Beziehen und etwas gehen die braune Soße tun, egal in welchem Land und in welchem Kontext sie sich bildet, entsteht und zeigt.

Volksentscheid Fahrrad Gesetz oder eben mal die Welt retten.

image

DIE ZEIT ist fast abgelaufen am Freitag, den 10.6.2017 müssen die unterschriebenen Listen für den Antrag auf das Volksbegehren zum Berliner Senat gebracht werden.

Wie schon öfter beziehe ich -in letzter Minute- Stellung und engagiere mich. Ich hatte mir schon länger vorgenommen selbst zu unterschreiben und Unterschriften bei meinen Kollegen zu sammeln. Das Überzeugen und Anstoßen von Veränderungen in der Gesellschaft ist wichtig .

Ich denke Fahrradfahren ist besser für Mensch und Umwelt als Autofahren 🚘. Und deswegen sollte meiner Meinung nach mehr Geld und Ressourcen in den Ausbau der Fahhradinfrastuktur investiert werden.

Eben mal die Welt 🌍 retten?!

Hier geht es zum HERUNTERLADEN der UNTERSCHRIFTENLISTEN für den Antrag auf das Volksbegehren RadG in Berlin.

Orange für die Ukraine und die Ukrainer

Freitagmorgen, 21. Februar 2014 vor dem Aufstehen höre ich Radio unter anderem mehrere erschreckende Nachrichtenberichte über die Situation auf dem Maidan in Kiew und im Westen der Ukraine.

Vor der Ukrainischen Botschaft in Berlin stehen Blumen und Kerzen für die Toten auf dem Maidan, Bild vom 20. März 2014

Im Deutschlandradio Kultur brachten sie einen Beitrag über die Alternative Botschaft der Ukraine. Gegenüber der Ukrainischen Botschaft in Berlin im Foyer der Heinrich Böll Stiftung wird von einigen Ukrainern seit Ende November die Alternative Botschaft der Ukraine betrieben.

Ergänzung vom 22.3.2014: Inzwischen ist sehr viel passiert, die Krim gehört jetzt zu Russland, es ist kein Krieg ausgebrochen und ich hoffe, die Situation wird nicht weiter eskalieren.

Ich spreche mit vielen Kollegen und Freunden, nicht wenige davon sind selbst aus Russland oder der Ukraine und haben Freunde und Verwandte auf der Krim oder in der Westukraine. Viele teilen meine Sorgen.

Letztendlich sind wir alle Menschen, und ich denke wirklich die allermeisten Menschen wollen friedlich zusammenleben. Ich denke, es muss um die Menschen gehen und ich hoffe, dass sie sich gegen die Machtinteressen von großen übermächtigen Staaten, Staatenbünden, Einzelpersonen oder starken Lobbygruppen zusammentun und eine gesundes und tragfähiges Zusammenleben miteinander erreichen.

Ich wünsche mir keine Toten und kein Leid aufgrund einzelner Machtinteressen.

Ergänzung 25.3.2014: Aktuelle Berichte des Deutschlandfunk findet man hier.

Unterschriften zum Volksbegehren Tempelhofer Feld fehlen noch

Es fehlen noch einige Unterschriften, um das Volksbegehren zur Zukunft des Tempelhofer Feldes durchführen zu können.

Ich unterschreibe, weil mir eine öffentliche und politische Disskussion über die Zukunft des Tempelhofer Feldes wichtig ist.

Ich möchte gerne, das sich alle Berliner Bürger über die Zukunft des Feldes Gedanken machen und durch ihre Disskussion(en) mitentscheiden und politische Disskussionen in Gang gebracht werden.

Die Entscheidung darf -denke ich- nicht kleinen, aber schlagkräftigen Lobbygruppen oder dem „Berliner Sumpf“ überlassen werden. Ich bin für Transparenz und eine breite öffentliche Disskussion, die Aussereinandersetzung und den verantwortungsvollen Umgang mit unserem Gemeingut.

Und ich finde es nicht nachhaltig, wenn (unser) Berliner-Allgemeingut (die „Allmende„) oder auch das Tafelsilber Berlins wie Wohungsbaugesellschaften, Wasserwerke oder Elektrititätswerke verkauft und privatisiert werden.

Obdachlosen Schlafplatz am Landwehrkanal abgebrannt

Silvestermorgen kurz vor 10, als ich heute morgen auf dem Rückweg meiner Lieblingslaufstrecke am Landwehrkanal am Schlafplatz eines Obdachlosen vorbeikomme, sehe ich das sein Schlafplatz abgebrannt ist.

Wer macht so etwas? Wie fühlt sich ein „Mensch“, der so etwas macht?

Ich bin sprachlos, ich bin wütend!

Wie würden sich der/die potenzielle(n) Brandstifter fühlen, wenn sein/Ihr Obdach in Flammen aufgehen würde? So etwas darf nicht passieren!

Ich habe erfahren, dass dem Besitzer des Schlafplatzes beim Brand „nichts“ (schlimmeres) passiert ist. Gott sei Dank!

 

Journalisten warten auf Bundesumweltminister Altmaier und die Länderfürsten

Journalisten warten auf den Bundesumweltminister Altmaier

 

 

 

 

 

 

 

 

Heute morgen um halb neun vor dem Eingang des Umweltministeriums: Journalisten warten auf Bundesumweltminister Altmaier und die Länderfürsten. Ich hoffe, sie fragen Herrn Altmaier auch danach, warum der Leiter der Abteilung Reaktorsicherheit im Bundesumweltministerium Gerald Hennenhöfer noch bis vorraussichtlich Ende 2014 im Amt ist.

Vielleicht damit der seit 1978 in der Asse entsorgte (evtl. hoch- ?!) radioaktive Atmommüll erst im Jahre 2037 geborgen werden kann. Unverantwortlich und unglaublich? Ja, aber dies geht aus dem derzeitigen Projektplan hervor.

Hintergründe zur Frage

Ein von Herrn Altmaier abgebrochenes Interview zur Personalie Gerald Hennenöfer.

Der Asse-Skandal

Der Asse-Skandal beim NDR (komplett) 45 Min – 03.12.2012 22:00 Uhr Autor/in: Gesine Enwaldt und Kersten Schüßler

ZDF Mediathek mit einem Bericht kurz nach dem Amtsantritt von Herrn Altmaier (die Wende bei Asse)